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Sonntag, 21. August 2022, 12 – 17 Uhr
Letzter Tag / Finissage
PETER PILLER
UNBESTIMMTE LINIEN

Zum letzten Mal treffen wir uns mit dem Kurator der Ausstellung, um am Beispiel der Höhlenzeichnungen, aber auch scheinbar zufällig entstandener Alltagsfotografien, die Peter Piller zur Ausstellung beigetragen hat, über den künstlerischen Umgang mit dem Unbekannten, Nicht-Verstehbaren, sich einer schnellen Deutung Entziehenden anschaulich und vielleicht auch grundsätzlich zu diskutieren. Dazu gehören auch Wandzeichnungen Pillers, die dieser direkt auf dem ersten Raumpfeiler angebracht hat. Wir werden über diesen ungewöhnlichen Eingriff sprechen – und über den Umgang, mit dem, was man nicht gleich auf Anhieb versteht. Vorschlag dazu: Eine bewusste Zurückhaltung oder auch der Respekt gegenüber einer nicht gleich auf Anhieb zu verstehenden Äußerung erweist sich nicht selten als ethisches Analogon und Grundlage einer tiefer gehenden ästhetischen Erfahrung. Peter Friese wird dazu Rede und Antwort stehen und auch einen Ausblick auf den vorbereiteten Katalog zur Ausstellung geben. Für Getränke wird gesorgt sein. Wir bitten auch hier um Einhaltung der gültigen Hygienevorschriften.

http://www.peterpiller.de/

 


Mittwoch, 24. August 2022, 18 Uhr
im Forum am Kopstadtplatz
Mitgliedervollversammlung

Zu dieser (einmal im Jahr obligatorischen) Abendveranstaltung laden wir Sie noch gesondert ein und schicken Ihnen die ausgearbeitete Tagesordnung. Wie in den letzten Jahren planen wir auch dieses Mal im Anschluss gegen 19 Uhr einen Vortrag zur zeitgenössischen Kunst, auf den Sie gespannt sein dürfen.

Peter Friese Über das Frühwerk von Peter Piller Der in Hamburg lebende und in Düsseldorf lehrende Künstler begann in den 1990er Jahren aus gefundenem Bildmaterial aus Zeitungen, Postkarten, Internet oder fotografischen Nachlässen ein regelrechtes Foto-Archiv anzulegen. Er sortiert sie nach formalen und inhaltlichen Übereinstimmungen. Hieraus entstehen thematische Bilderserien wie „Schlafende Häuser“ oder „In Löcher blicken“, „Schießende Mädchen“, „Bauerwartungsflächen“ oder ungeklärte Fälle“. Diese vorgefundenen, also von anderen gemachten Bilder werden ausgestellt und in Bildbänden veröffentlicht. Indem Piller diese Bilder aus ihrem Kontext nimmt und in einen neuen Kontext stellt, macht er nicht nur auf normalerweise verborgene oder bislang nicht erkannte Typologien aufmerksam, sondern zeigt auch etwas von der inneren Befindlichkeit einer Gesellschaft, in der solche Bilder hergestellt werden und Verbreitung finden.

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