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Mittwoch, 5. Juni 2019, 18 Uhr
Kunstmuseum Bochum
Feeling Called Love

Mitten in der Woche besuchen wir eine ungewöhnliche, sehr persönliche Ausstellung und kommen mit einem besonderen Sammler ins Gespräch. Seit seiner Schulzeit in den frühen 1960er Jahren entwickelte Wolfgang Schoppmann eine Sammelleidenschaft, die alle Gattungen der Kunst umfasst. Seine Passion lässt er im Laufe seines Lebens zur Profession werden – auf diese Weise erklärt sich auch der Titel der Ausstellung „Feeling Called Love“ in Anlehnung an den Song der Punkband WIRE. In fünfzig Jahren Sammeltätigkeit hat dieser bibliophile Kunstenthusiast eine Sammlung zusammengetragen, die Kunst, Literatur und ästhetische Kuriosa umfasst und sich wie ein Selbstporträt lesen lässt. Schrille, provozierende, hintergründige, aber auch sehr leise künstlerische Formulierungen finden sich medienübergreifend in diesem Lebenswerk, welches durchgängig von einer sanften Melancholie geprägt ist. Die Ausstellung umfasst über die bildende Kunst hinaus auch andere „Objekte der Begierde“ dieses undogmatischen Sammlers – wie nur noch selten zu findende Plattencover, skurrile Alltagsgegenstände und religiöse Objekte. Es finden sich in der Ausstellung Werke von Gustav Kluge, Felix Droese, Jürgen Kramer, Norbert Schwontkowski, Marilyn Minter, Cindy Sherman, Marlene Dumas, Jonas Burgert, Marianna Gartner, Blalla W. Hallmann und vielen anderen. Wir treffen uns mit Wolfgang Schoppmann im Museum. Anmeldung bei Frau Aderholz, Unkostenbeitrag 10.-€.


Sonntag, 16. Juni 2019, 12 Uhr
Ausstellungseröffnung
Thomas Rentmeister
PUTPUTPUT – setzenstellenlegen

Das plastische Werk des in Berlin lebenden und in Braunschweig lehrenden Thomas Rentmeister zeichnet sich durch seinen unorthodoxen, wie auch höchst sensiblen Einsatz von Materialien aus. Bekannt wurde er durch die sinnstiftende Verwendung von Alltagsmaterialien wie Penaten Creme, Nutella und Kartoffelchips (!) sowie durch die überzeugende skulpturale Verwendung ausgedienter weißer Kühlschränke. Immer entsteht dabei eine neue überraschende Sinndimension, welche auf den vertrauten Gegenständen und Materialien aufbaut und uns doch einen bisher verborgenen Zugang zur Welt eröffnet. Thomas Rentmeister plant eine auf den Raum und seine innerstädtische Lage bezogene Installation aus Streckmetall. Dieses in der Baubranche übliche Material erlaubt ihm den Raum völlig neu zu definieren. Es glänzt silbrig, lässt sich in alle Richtungen biegen und formen und entwickelt so eine sowohl raumgreifende, wie zugleich, transparent - luftige, fast filigrane Präsenz. Diese etwa die Hälfte des Raumes füllende und ästhetisch dominierende Installation wird für die den Ausstellungsraum betretenden Betrachterinnen und Betrachter zu einem ein besonderen Erlebnis, Sie ermöglicht aber auch nach den offiziellen Öffnungszeiten des Kunstvereins einen Einblick in den bis in die Nacht erleuchteten Schaufensterraum, der bei zufälligen Passanten Erstaunen hervorrufen wird. Ausstellungsdauer bis 8. September 2019. Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturbüro der Stadt Essen, Allbau Stiftung und ReproTerminal


Samstag, 29. Juni, 11 Uhr
Penny Hes Yassour – Temp EST
Kunsthalle Recklinghausen

Für die Kunsthalle Recklinghausen hat die israelische Künstlerin Penny Hes Yassour aus Anlass der Ruhrfestspiele dem Theater verwandte narrative Räume entworfen, die unsere Wahrnehmung von Raum und Zeit in Frage stellen. Sie erzählt Geschichten und hält dabei Geschichte wach. Besucherinnen und Besucher werden durch Landschaftsszenarien geführt, welche wie Erinnerungsräume auf Sinne und Verstand zugleich wirken. Geschichte und Gegenwart gehen ineinander über, Natur und kulturell überformte Landschaften werden politisch aufgeladen und verlieren ihre vermeintliche Unschuld, ohne dass dabei Geschichte Gefahr läuft, durch Kunst illustriert oder gar verklärt zu werden. Wir dürfen durchaus auf besondere ästhetische Erfahrungen gespannt sein. Penny Hes Yassour lebt und arbeitet im Kibbutz Ein Harod (Ihud) in Galiläa. Die Documenta Teilnehmerin lehrt an der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem. Lehraufträge an der Hafen City Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung und am Bard College Berlin kamen hinzu. Und für eine Neuinszenierung von Shakespeares „Der Sturm“ am Theater Freiburg entwarf sie das Bühnenbild. Anmeldung bei Frau Aderholz, eigene Anreise, Unkostenbeitrag 10,- €.

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