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Verlängert bis 9. März 2014
Ausstellung
Erich Reusch

Der Bildhauer, Maler und Architekt Erich Reusch hat mit sparsamen Mitteln und wenigen Grundelementen den Schaufensterraum des Kunstvereins in eine von Außen sichtbare und von Innen begehbare Installation verwandelt. Geometrische farbige Wandobjekte wurden so auf den Wänden verteilt und ausgerichtet, dass sie sowohl Korrespondenzen untereinander, als auch mit der vorgegebenen Architektur herstellen. Diese in sich stabilen und ruhenden Elemente fordern den Betrachter automatisch zur Bewegung im Raum heraus und verstärken auf diese Weise seine Selbstwahrnehmung. Reusch spricht vom „Gravitationsbezug der Formen untereinander“ und meint damit nicht etwa „Schwerkraft“, sondern ein spürbares Spannungsfeld, das sich zwischen den Formen, Farben und letztlich auch dem Betrachter bildet, wenn er sich zwischen ihnen bewegt. Ein dezentral gesetzter farbiger Keil dynamisiert beispielsweise eine in sich statische rechteckige Wandfläche und gerät automatisch in eine bewegte Korrespondenz zu den anderen Elementen des Raumes. Auch die beiden markanten Raumpfeiler werden so zu skulpturalen Grundelementen und damit zu Grundpfeilern einer im doppelten Sinne besonderen ästhetischen Erfahrung. Eine Arbeit, die den Raum als solchen, den innerstädtischen Kopstadtplatz vor dem Schaufenster und letztlich auch den Betrachter als feste und doch dynamische Bestandteile der Kunst definiert. Prof. Erich Reusch war lange Jahre Hochschullehrer an der Düsseldorfer Kunstakademie und wird heute Abend anwesend sein. www.erich-reusch.de


Tagesfahrt nach Köln
Sonntag, 9. Februar 2014
Besuch des Wallraf-Richartz-Museum und der Kirche St. Andreas

Furcht einflößend fletscht die Bestie ihre spitzen Zähne, Flammen sprühen aus dem Maul und in den rot unterlaufenen Augen funkelt das pure Böse. Riesig baut sich das Ungeheuer vor den Menschen auf, aber in Wirklichkeit handelt es sich bei dem Teufel um ein durchs Mikroskop betrachtetes Detail aus Stefan Lochners „Weltgericht“ (um 1435). Diesen und weitere atemberaubende Einblicke bietet die Ausstellung: „Geheimnisse der Maler – Köln im Mittelalter“. Unter fachkundiger Führung von Dr. Marion Opitz besuchen wir diese sehenswerte Ausstellung am letzten Tag ihrer Laufzeit. Nach einer kleinen Pause geht es zur Kirche St Andreas, einer der zwölf großen romanischen Basiliken der Rheinmetropole. Wunderschöne Kapitelle, Wandmalereien erster Qualität und Fenster von Markus Lüpertz warten auf uns. Wer danach noch Zeit hat, kann ab 15 Uhr einen Blick in die Kirche St. Ursula werfen, der auch für Freunde der Gegenwartskunst lohnt. Gibt es doch hier in der „Goldenen Kammer“ eine unglaubliche „Rauminstallation“ auch Tausenden von Märtyrerknochen zu sehen. Ein runder Sonntag, der vor allem der alten Kunst in der Rheinmetropole gewidmet ist. Wer danach Zeit und Lust hat, kann natürlich noch ins Museum Ludwig gehen. Beginn 11.00 Uhr. Kosten ca. 20.- € mit Eintritt. Anmeldung bei Frau Aderholz (zur Verabredung des Treffpunktes) unbedingt erforderlich.


Sonntag, 23. Februar, 18.00 Uhr
Künstlergespräch mit Erich Reusch

In herausragender Weise hat Erich Reusch den Raum, den Schaufensterblick, die Vorgaben der inneren und äußeren Architektur zu Bestandteilen seiner Ausstellung gemacht. So gesehen hat er einen in sich stabiles und zugleich sehr dynamisches Werk geschaffen, das noch zwei Wochen im Raum zu sehen sein wird. So wird dieses Künstlergespräch zu einer Art Zwischenbilanz. Zusammen mit Erich Reusch gehen wir nochmal auf die Fragen der Architektur, des Raumes, den Gravitationsbezug der Formen, die Rolle des Betrachters und die innere Notwendigkeit, Kunst in dieser Weise zu begreifen und immer wieder neu zu schaffen. Erich Reusch wird im Gespräch mit Peter Friese die Grundlagen seiner Arbeit diskutieren und natürlich auch den interessierten Fragen der Besucher gern Rede und Antwort stehen.

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