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8.5. - 17.5.1999
Exkursion nach Spanien
Düsseldorf - Barcelona - Bilbao - Santiago de Compostela - Madrid
Auf dem Programm dieser Reise stehen Höhepunkte der klassischen und neuesten Kunst. Wir besuchen alte und neue Museen, lassen aber auch die Galerien für ganz aktuelle und junge Gegenwartskunst nicht aus dem Blickwinkel. Die Beschäftigung mit Architektur und Geschichte in allen Zielorten steht ebenso im Mittelpunkt wie Bereich des sozialen Lebens. Wir befahren u.a. ein Stück Pilgerstraße mit dem Bus (Sto. Domingo, Burgos, Fromista, Sahagun, Leon). Als besondere Highlights sind noch das Guggenheim Museum in Bilbao (Architekt Frank Gehry), das Museu d'Art Contemporani in Madrid und das Centro Galego de Arte Contemporanea in Santiago de Compostela zu erwähnen. In letzterem wird die in Bremen konzipierte Ausstellung MINIMAL MAXIMAL zu sehen sein.

Fr, 28.5.1999, 19.30
Jahreshauptversammlung

Fr, 28.5.1999, 20.15
Vortrag Peter Friese: "Das Original"
Gedanken und Bilder zu einem aktuellen Diskurs
Nicht erst seit Marcel Duchamp beschäftigen sich bildende Künstler mit dem Begriff des Originals auf unterschiedliche Weise. Sie zitieren, kopieren und appropiieren bekannte Kunstwerke, erweisen ihnen somit auf besondere Wiese Reverenz und schaffen so wiederum neue Originale. Das kann soweit gehen, daß z.B. die amerikanische Künstlerin Elaine Sturtevant mit den Originalsieben von Andy Warhol Serigraphien schafft, die den seinigen bis aufs Haar ähneln. Die Aura, die Authentizität, Originalität und Einmaligkeit des Kunstwerks werden in diesem selbst zur Disposition gestellt und damit auf ganz neue wieder zum integralen Bestandteil der Kunst.

Sa, 5.6.1999
Exkursion nach Bochum
Situation Kunst, Haus Weitmar, Kunstsammlung der Ruhr-Universität Bochum mit Friederike Wappler
Warum in die Ferne schweifen?! Nur wenige Kilometer von uns entfernt gibt es zwei Orte, die nur wenigen bekannt sind und doch Kleinodien der Gegenwartskunst vor Augen führen. Die Ausstellungspavillons der "Situation Kunst" in Bochum-Weitmar und die Kunstsammlung der Ruhr-Universität Bochum sind das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit Zeitgenössischer Kunst an der Universität Bochum. Rauminstallationen von Richard Serra und Maria Nordmann sind in Weitmar zu sehen. Ein Ausstellungskomplex wurde zu Ehren Max Imdahls der konkreten Kunst gewidmet, von dessen Aktivitäten natürlich auch die Kunstsammlung der Uni zeugt. Neue Anschaffungen reflektieren, was sich in der Gegenwartskunst verändert hat: Erworben wurden beispielsweise ARbeiten von Boltanski, Nauman und den Schülern von Bernd und Hilla Becher.

Eigene Anreise, bei Anmeldung von 20 Personen wird ein Bus organisiert.

Fr, 11.6.1999, 19.00
Wege zur Kunst mit Conny Fischer
Sammlung des Museum Folkwang
Mit diesem zweiten Besuch seit Wiedereröffnung des Museum Folkwang sollen die Werke der Expressionisten (Nolde, Kirchner, Schmidt-Rottluf, Heckel, Jawiensky), welche schon für die Osthaus'sche Sammlung in Hagen von zentraler Bedeutung war, in den Mittelpunkt unseres Interesses gerückt werden. Wir fragen unter anderem auch nach der mittlerweile zur Kunstgeschichte avancierten Kraft des Spontanen Gestischen und Unmittelbaren.

Treffpunkt: Foyer des Museums

Sa, 12.6.1999, 11.00
Cindy Sherman, Neue Arbeiten
12 großformatige Bilder der amerikanischen Fotografin werden im Mittelpunkt des Galerie- Programms stehen. Diese zum ersten Mal in Europa vorgestellten Arbeiten zeigen einen bisher noch wenig beachteten Wesenszug der Künstlerin. Nicht mehr "sie selbst" mannigfachem Rollenspiel und markanter Verkleidung steht im Mittelpunkt, sondern eher an Malerei erinnernde abstrakte Formen und Strukturen, biomorphe und vegetabilische Oberflächen und Tiefen. Lassen wir uns überraschen.

Galerie 20.21 Meisenburgstr. 169-173
Anmeldung unbedingt erforderlich

Di, 13.7.1999, 19.00
Wege zur Kunst
Korea - die alten Königreiche
Die Kulturstiftung Ruhr führt mit dieser Ausstellung "KOREA - die alten Königreiche" erneut eine asiatische Hochkultur vor. Mit prägnanten Einzelwerken aus sämtlichen Epochen von 600 v. Chr. bis ins 19. Jahrhundert wird ein charakteristisches Bild der Koreanischen Hochkultur entfaltet. Wir werden Objekten aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Kult, Kunsthandwerk und Keramik einer weitgehend fremden Kultur in ihrer Vielfalt begegnen.

Treffpunkt: Foyer der Villa Hügel
Anmeldung (nur) bei Frau Bornath
maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen
Teilnahmegebühr 15,-- DM

Fr, 13.8.1999, 19.00
Wege zur Kunst mit Conny Fischer
Malerei der Romantik
Mit den Werken von Caspar David Friedrich und denen seines Freundes Carl Gustav Carus zeigt das wiedereröffnete Museum Folkwang Malerei, bei der Natur zum Thema und Mittelpunkt des ästhetischen Interesses wird. Für Carus ist sie, die Natur, "eine Sendbotin des Gefühls", was klarstellt, dass hier nicht "Natur" selbst, sondern immer Vorstellungen, Bilder und Sehnsüchte der Menschen verhandelt werden. Weil diese Bilder zudem in einer Zeit gesellschaftlichen Wandels entstehen, kommt der Kunst hier eine ganz besondere Rolle zu: Trennung und zugleich Sehnsuch nach Einheit aufzuzeigen, welche sich als differenzierte Empfindungsqualitäten einer romantischen Weltsicht (und eben nicht als sentimentale oder harmoniesüchtige Seelenschau) offenbaren.

Treffpunkt: Foyer des Museum Folkwang

Do, 19.8.1999, 19.00
Vortrag von Harald Justin (Münster): Ein Afrikaner in Paris
Afrikanische Spiritualität und europäische Bilderwelt
Der afrikanische Musiker Ali Farka Toure wird die Geister, die ihn berufen haben, nicht mehr los. Er ist von den Spirits des Flusses besessen und er bringt dementsprechend die Töne der Musik und die Körper der Hörenden zum Fließen.
Ali Farka Toure in Paris unter einem Gemälde von Manet zu treffen, ist ein Ereignis, mit dem umgekehrt sogar unsere Vorstellungen von der europäischen Kunstgeschichte ins Fließen geraten. Die korrigierende Erweiterung des herrschenden eurozentrisch geschulten Blickes gerät so unversehens zu einem (Bilder)Rätsel der Existenz, an dessen Lösung der Kunsthistoriker Aby Warburg wohl ebenso Vergnügen gehabt hätte, wie der Medientheoretiker Marshall McLuhan oder die Blues- und Rockmusiker wie John Lee Hooker und die Rolling Stones.

Vortrag mit Lichtbildern im Forum Bildender Künstler

Sa/So, 28/29.8.1999
Weimar - Kulturhauptstadt Europas
Wochendexkursion mit dem IC ab Essen Hbf
Ausgerechnet an Goethes Geburtstag fahren wir in seine Heimatstadt - doch müssen wir in Erfurt (Fahrzeit Weimar/Erfurt: 15 Minuten) übernachten.
Die Kulturhauptstadt 1999 bietet indessen neben den historischen Spuren Schillers, Goethes, Liszts und Nietzsches, denen wir natürlich folgen wollen/müssen, auch einige hochaktuelle Höhepunkte. Das Neue Museum Weimar - darin die Sammlung des ehemaligen Kölner Galeristen Paul Maenz - zeigt herausragende Werke der Gegenwartskunst. Das von Walter Gropius gegründete Bauhaus soll uns ebenso einen Besuch wert sein, wie jüngere Galerien und andere markante Punkte von ganz aktuellem Interesse. Und um das Selbstverständliche noch anzufügen: Goethes Wohn- und Gartenhaus werden natürlich nicht ausgelassen.

Anmeldung und Information bei Frau Bornath

Di, 31.8.1999, 19.00
Korea - die alten Königreiche
Begleitung und Führung Conny Fischer und Bärbel Messing
Zahlreiche Leihgaben höchster Qualität aus koreanischen Museen und Privatsammlungen ermöglichen uns einen grundlegenden Einblick in das Wesen Koreanischer Kunst und Kultur. Ganz frühe Zeugnisse einer schamanistischen Tradition stehen neben solchen des Buddhismus und Neokonfuzianismus, welche sich bis in die Gegenwart fortentwickelt haben. Kostbare Ritualgeräte, Gegenstände des Reliquienkultes und andere Gebrauchskunst aber auch und vor allem herausragende WErke aus den Bereichen Skulptur und Malerei machen diese Ausstellung zu einem unbedingt sehenswerten Zeugnis einer der bedeutendsten Kulturen Ostasiens.

Treffpunkt: Foyer der Villa Hügel

Fr, 10.9.1999, 19.00
Wege zur Kunst mit Conny Fischer
Malerei des Impressionismus
Mit der berühmten "Lise" von Auguste Renoir, der Kathedrale von Rouen, dem Seerosenbild von claude Monet und natürlich dem Protrait des Sängers Faure als Hamlet von Edouard Manet besitzt das Museum Folkwang international bekannte Spitzenwerke des Impressionalismus. Wie Proteste gegen den Akademismus und die Solnmalerei entstanden in der mitte des 19. Jahrhunderts die Bilder dieser Künstler. Ausgehend von Beobachtungen flüchtiger Augenblicke, von Bewegungen von Licht und Schatten, den unzähligen Reflexen und Farben des Lichtes, wandten sich diese Maler alltäglichen Themen zu, sie entmythologisierten die Natur und malten Straßen- und Cafehausszenen, suchten gar im Prostituiertenmilieu Themen und Modelle. Diese neu gewonnene Freiheit und analog dazu ein freier, offener Pinselduktus provozierten seinerzeit die konservativen Gemüter - und vermögen heute noch immer aktuell zu faszinieren.

Treffpunkt: Foyer des Museum Folkwang

Sa, 11.9.1999, 11.30
Jackson Pollock + Puppen, Phantasmen, Körper der Moderne
Düsseldorf, Kunstsammlung NRW, Führung Dr. Friederike Wappler
Erstmalig präsentiert die Kunstsammlung Nordrhein-Westphalen zwei Ausstellungen gleichzeitig. Ein Rundgang erschließt so zwei ganz wesentliche Themen der Kunst des 20. Jahrhunderts. Während die Ausstellung Puppen Phantasmen, Körper der Moderne der Frage nachgeht, wie der künstlerische Körper zum Alter Ego des Lebendigen Menschen wird, zeigt die Jackson Pollock Ausstellung noch einmal, wie ein Künstler der körperlichen Erregung nachgeht und ihr in der Kunst Ausdruck verleiht.
Die Pollock-Ausstellung zeigt letztmalig in Uropa die einzigartige Sammlung des Museum of Modern Art. Die Auswahl exponierter Werke wird durch ausgewählte Bilder aus europäischen Museen ergänzt. So ist es möglich, das Schaffen Pollocks - wie gesagt zum letzten Mal - in einer Retrospektivausstellung nachzuvollziehen.
Zur Lektüre wird empfohlen: Friederike Wappler: Im Bewußtsein der Grenzen der Malerei, in: Frankfurter Rundschau, 20. Juli 1999, S. 8

Treffpunkt: Foyer

So, 26.9.1999, 12.00
Johannes Brus: Dr. Ragab Papyrus Institut - 1. Essener Kammer
Finissage und Vorstellung des Kataloges
Der Essener Bildhauer, Zeichner und Fotograf hat durch einen radikalen architektonischen Eingriff in unseren Ausstellungsraum eine begehbare Zelle geschaffen, die einerseits an ein Archiv oder Lager, andererseits auch an eine ägyptische Grabkammer erinnert. Darin aufgehoben und zugleich ausgestellt sind viele seiner Bildvorstellungen, die sich hier wie in einer Art Vorratskammer seines Gedächtnisses und seiner Vorstellungswelt versammeln. Konkretisiert als Skulpturen aus Gips oder Beton, eingebunden in die besondere Farbigkeit des neu geschaffenen Raumes veranlassen sie uns als Betrachter zu einer besonderen Auseinandersetzung, stimulieren sie nur hier an Ort und Stelle mögliche ästhetische Erfahrungen und Erkanntnisse. In dieser Finissage soll die Ausstellung abgeschlossen werden, zugleich wird der Katalog vorgestellt, der über sie hinausführen soll.

Achten Sie bitte auf die gesonderte Einladung.

Fr, 8.10.1999, 19.00
Wege zur Kunst mit Conny Fischer
Germaine Krull (1897 - 1985) - Avantgarde als Abenteuer
Die Fotomontagen, Portraits und vor allem die Pariser Straßenszenen der 1897 in Polen geborenen Weltenbürgerin gehören zu den Klassikern der modernen Fotografie. Die Künstlerin arbeitete in Berlin, Rotterdam und Paris, für eine Presseagentur in Rio de Janeiro und als Kriegsberichterstatterin in Asien. Ihre Arbeiten wurden zu Verkündern des "Neuen Sehens", als sie Maschinendetails und Baukonstruktionen moderner Architektur mit ihren glänzenden Oberflächen zum besonderen Thema eines Bildes werden läßt. Der Nachlaß Germaine Krulls ging übrigens 1995 komplett in den Besitz der fotografischen Sammlung des Museum Folkwang über und diese Ausstellung ist die erste retrospektive Übersicht ihres Schaffens mit über 200 Exponaten unter Einbeziehung internationaler Leihgaben.

Treffpunkt: Foyer des Museum Folkwang

22-24.10.1999
Venedig, Biennale
3tägige Flugreise
Die 48. Biennale in Venedig ist Hauptziel und Thema dieser intensiven Wochenendreise: Der Schweizer Harald Szeemann, erwählter Biennale Direktor für 1999 und 2001 hat hier eine außergewöhnliche Gegenüberstellung geschaffen. Nicht nur den nationalen Pavillons der Giardini galt seine Aufmerksamkeit, in denen die von den Länderkommissionen bestimmten künstlerischen Positionen vorgestellt werden, sondern er belebte das Arsenal und die Corderie (Seilerei) der Lagunenstadt neu. Mit großen Kompetenz erklärt er die Trennung von alt und jung für hinfällig und mischt Generationen und Genres zur Sonderschau "d'APERTutto". Wir dürfen gespannt sein auf Szeemanns Interpretaion von Gegenwart(skunst), besuchen unter anderem natürlich auch Rosemarie Trockels Beitrag zum deutschen Pavillon, aber auch Stephan Hubers riesige Rauminstallation und wollen auch nicht versäumen, noch einige kunsthistorische Höhepunkte der Serenissima (Kirchen, Palazzi) einzubeziehen. Die Reise ist geplant und gebucht.

So, 7.11.1999, 12.00
ART COLOGNE
Ein Rundgang
Mehrere Schwerpunkte zeichnen die diesjährig Kunstmesse aus; Sie versammelt einerseits Klassiker unseres Jahrhunderts und bietet ein Konzentrat wegweisender Arbeiten aus den sechziger, siebziger und achtziger Jahren. Andererseits sind auch die neuesten Trends der internationalen Kunstproduktion belegt. Beispiele zeitgenössischer Skulptur sind zudem auf einem gesonderten Areal zu sehen und die schon traditionellen Förderkojen stellen junge Künstlerinnen und Künstler vor, die sich noch nicht auf dem Markt haben etablieren können. Wir wollen eine konzentrierte Auswahl vor allem jüngerer Positionen genauer unter die Lupe nehmen und uns dabei auch mit den Galeristen und einigen anwesenden Künstlern unterhalten, welche in der Regel gern - fragt man aus echtem Interesse - Rede und Antwort stehen.

Treffpunkt: Foyer der Messehalle nahe Buchhandlung König

Fr, 19.11.1999, 19.00
Wege zur Kunst mit Conny Fischer
Max Beckmann: Perseus Triptychon
Max Beckmann hat 1941, mitten in Krieg und Amsterdamer Exil, ein geradezu monumentales Bild gemalt, das ohne Zweifel einen Höhepunkt in der Sammlung des Museum Folkwang darstellt. Er vermochte in diesem an die Form eines Sakralbildes anknüpfenden Werk ein mythologisches Thema mit seiner besonderen Symbolik und einer erschütternden Stellungnahme zum aktuellen Zeitgeschehen zu verbinden. Das Bild steckt voller Verschlüsselungen, Mehrdeutigkeiten, Umkehrungen, die das "Gegenständliche" und Wiedererkennbare schließlich in einem ganz anderen Licht und einer ganz anderen Bedeutung erscheinen lassen. Uns soll u.a. beschäftigen, warum die im Bild soeben gerettete Andromeda nicht gerade glücklich aussieht und ihr Retter Perseus so gar nicht einem positiv zu besetzenden griechischen Helden gleicht. Wir werden feststellen, daß eine rein ikonographische Ausdeutung diesem vielschichtigen Werk nicht gerecht werden kann.

Treffpunkt: Foyer des Museum Folkwang
Anmeldung und Information bei Frau Bornath

Sa, 4.12.1999, 14.30
Duisburg, Museum Küppersmühle
Sammlung Grothe
Im Hafen von Duisburg, in einem unter Denkmalschutz stehenden Industriegebäude, hat sich der Duisburger Privatsammler Hans Grothe einen Traum verwirklicht. Die "Küppersmühle" wurde vom Schweizer Architektenteam Herzog & Meuron mit nach außen hin sehr sparsamen, aber höchst effektiven Mitteln in ein Museum für zeitgenössische Kunst umgestaltet. Die darin gezeigte Sammlung hat ein ganz eigenständiges, unverwechselbares Konzept: Hans Grothe hat sich auf wenige Künstler konzentriert, von denen er ganze Werkgruppen sammelt. So konnten Zusammenhänge entstehen, wie sie anderswo in Deutschland nicht zu sehen sind. Die Namen Balkenhol, Baselitz, Beuys, Christian, Förg, Graubner, Immendorf, Kiefer, Knoebel, Lüpertz, Pelrmo, Penck, Polke, Richter, Rückriem, Sieverding und Trockel seien hier einmal alphabetisch genannt - und sprechen schon für sich. Sparsam gehängt und gestellt, wird hier immer nur ein Teil der Sammlung (in einer Art Rotationsverfahren) zugänglich gemacht. Gleichzeitig wird die Sonderausstellung "Tomorrow For Ever" gezeigt, die fotohistorische Positionen aus der Sammlung Herzog mit Fotoarbeiten aus der Sammlung Grothe kombiniert. Vielleicht wird Hans Grothe persönlich ein paar Worte zu seinem Museum sagen...

Treffpunkt im Museum
Anmeldung bei Frau Bornath

So, 5.12.1999, 12.00
Vorstellung der Jahresgaben 1999
Wie jedes Jahr gibt der Kunstverein speziell für seine Mitglieder und diejenigen, die es werden wollen, anspruchsvolle Editionen zu einem sehr günstigen Preis heraus. Diejenigen, die schon seit Jahrzehnten dabei sind, hatten die Chance, Werke von Tony Cragg, Jochen Gerz, Ulrich Erben, herman de vries, Norbert Prangenberg, Hank Visch und anderen zu erwerben, die zum Teil vergriffen sind. So haben einige Mitglieder unseres Vereins bereits eine kleine, aber beachtliche Kunstsammlung zusammengestellt. In diesem Jahr präsentieren die Bremer Künstler Norbert Schwontkowski und Horst Müller (vielleicht noch ein weiterer Kollege von ihnen) ihre speziell für uns geschaffenen Arbeiten, auf die Sie gespannt sein dürfen. Achten Sie auf die gesonderte Einladung mit näheren Informationen.

Treffpunkt: Forum Bildender Künstler

Fr, 10.12.1999, 19.00
Wege zur Kunst mit Conny Fischer
Skulpturen von Norbert Prangenberg und Heinz Brehloh auf Zeche Zollverein.
Zum ersten Mal zeigen die beiden Kölner Bildhauer ihr keramisches (und zeichnerisches) Werk in einer Gemeinschaftsausstellung, deren Konzept sie zusammen erarbeitet haben. Beiden gemeinsam ist der direkte manuelle, ja körperliche Umgang mit dem Rohstoff und Werkstoff Ton, die Hervorhebung seiner erdigen organischen Eigenarten und deren Verwandlung durch Glasur und Brennprozeß. Prangenbergs 1995 eigens für den Raum des Kunstverein Ruhr konzipierte Raumarbeit ist allen Mitgliedern hoffentlich noch gut in Erinnerung geblieben. (Der noch lieferbare leuchtend rote monographische Katalog sei deshalb allen, die sich nicht mehr ganz genau erinnern können, für DM 10,- anempfohlen). Heinz Berglohs bewegtes, bisweilen ausuferndes, organisch wucherndes Werk geht einen eigensinnigen und äußerst fruchtbaren Dialog mit den Prangenbergschen Formen ein. Der auf den ersten Blick eher mathematisch anmutende Ausstellungstitel hat eine die Künstler betreffende biographische Bewandtnis: Prangenberg wurde vor 50, Brehloh vor 59 Jahren geboren. Sie dürfen gespannt sein, was beide aus diesen Vorgaben gemacht haben.

Treffpunkt: Zeche Zollverein

Fr, 10.12. bis 12.12.1999
London
3tägige Exkursion in die britische Metropole
Wer wüßte nicht, daß (auch) London ein Mekka für die zeitgenössische bildende Kunst ist. Das Kürzel NBA (New British Artists) ist sein einigen Jahren unter Kennern auch im deutschen Sprachraum etabliert. Und Saatchis Kunstschau "Sensation" machte jüngst auf verschiedene Art und Weise Schlagzeilen. Wir werden uns aber auch der etwas älteren Kunst in der Tate Gallery widmen - natürlich nicht ohne das Werk der diesjährigen Turner-Prize-Trägerin Tracey Emin zu würdigen. Ansonsten besuchen wir die Hayward Gallery mit der Ausstellung von Kucio Fontana, das Camden Arts Centre und das ICA mit ganz junger Kunst. Wenn die Zeit reicht, auch die Whitechapel und die Saatchi Gallery. Auf jeden Fall betreten wir mindestens ein Künstleratelier, vielleicht das legendäre Globe Theatre (wenn dort Vorstellung ist), schauen auch nach herausragender Architektur, gehen indisch essen und besuchen abends einen Jazz Club oder einen anderen geeigneten Ort, damit die körperlichen und geistigen Anstrengungen des jeweils vorausgehenden Tages belohnt werden. Die Reise ist ausgebucht.
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