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19. Juni bis 31. Juli 2011
Gary Hill
Wall Piece
Videoinstallation

An der Rückwand des komplett in Schwarz gehaltenen Ausstellungsraumes sieht man den Künstler in einer lebensgroßen Projektion im Licht-Stakkato einer gleißend hellen Stroboskoplampe gegen die Wand springen. Während dieser im Hell-Dunkel Rhythmus stattfindenden Aktion spricht er einen Text, der allerdings nur dann stückweise Raum greift und hörbar wird, wenn das Licht seinen in Bewegung befindlichen Körper erfasst: So gerät der Vortrag zu einem rhythmischen Wechselspiel zwischen Licht und Dunkel, Klang und Stille, körperlicher Präsenz und Abwesenheit für Sekundenbruchteile. Wir erfahren nicht, ob es die Stimme ist, die die Lichtblitze hervorbringt, oder das Schlagen des Körpers gegen die Wand, oder ob besagter Rhythmus ganz von Außen stimuliert und gesteuert wird. Klar wird, dass es eine Verbindung zwischen der sprachlichen, der stimmlichen, der visuellen und der körperlichen Wirklichkeit gibt. Wie von selbst beginnen wir unsere Wahrnehmung auf diese ungewöhnliche und sehr intensive Situation auszurichten und den von Gary Hill gesprochenen Text nach und nach zu entschlüsseln. Auf diese Weise werden die Betrachter zu integralen Bestandteilen der Performance.

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturbüo der Stadt Essen und EPSON Dank an Johann Nowak und an die Sammlung von Kelterborn


Samstag, 23. Juli 2011
Ein Tag in Frankfurt

Das von Hans Hollein 1991 gebaute „Museum für Moderne Kunst“ feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag und gehört heute zu den weltweit bedeutenden Museen für Gegenwartskunst. Mit der Jubiläumsausstellung vervielfacht das MMK seine Ausstellungsfläche und präsentiert seine herausragende Sammlung nicht nur in dem bekannten „Tortenstück“, sondern zugleich im angegliederten MMK Zollamt und auf 7 Etagen des neuen MainTor Areals am Mainufer. Anlass genug für eine Tagestour an die Mainmetropole. Doch Frankfurt bietet noch viel mehr für die Freunde der bildenden Kunst: Zum Beispiel den Portikus mit der Ausstellung „Flaca/Tom Humphreys“, weitere Museen (Schirn und Städel) sowie zahlreiche etablierte und jüngere Galerien. Wir fassen die Galerien Voges, Grässlin, Anita Beckers und Bernhard Knaus ins Auge und denken, dass wir auf diese Weise einen bis zum Rand mit sehenswerten Kunsterlebnissen und einigen Erholungspausen gefüllten Tag gestalten und miteinander verbringen können.

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