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Freitag, 5. bis Sonntag, 7. Juli 2013
Biennale in Venedig

Die von Massimiliano Gioni kuratierte Ausstellung „Il Palazzo Enciclopedico“ (Italienischer Pavillon / Arsenale) und 88 nationale Präsentationen stehen 2013 im Mittelpunkt der 55. Biennale. Es gibt einen bemerkenswerten Pavillontausch zwischen Deutschland und Frankreich. Auf Einladung von Susanne Gaensheimer besteht der deutsche Beitrag im französischen Pavillon aus Arbeiten von Ai Weiwei, Romuald Karmakar, Santu Mofokeng und Dayanita Singh. Im Tausch dazu präsentiert im deutschen Pavillon die französische Kuratorin Christine Macel das Werk des albanischen Künstlers Anri Sala. Mehr internationaler Austausch ist kaum denkbar! Weitere hochinteressante, meist raumbezogene Werke sind zudem auf verschiedene Palazzi und Kirchen innerhalb der Lagunenstadt verteilt.. Die besten sind Axel Vervoordts neue Präsentation im Palazzo Fortuny (Tàpies, Lo sguardo dell’ artista) die Pinault Collection im Palazzo Grassi und in der Punta della Dogana (Ausstellung: Prima Materia), die Fondazione Prada im Ca‘ Corner della Regina (When Attitudes Become Form: Bern 1969/Venice 2013), die Peggy Guggenheim Collection (Robert Motherwells frühe Collagen). Sie werden mit den genannten Hauptausstellungen verbunden. Wir lassen aber andere bedeutende Sehenswürdigkeiten, Kirchen, Paläste, schöne Platzanlagen Venedigs nicht außen vor. Mit einem 3-Tagesticket ist man zudem mit dem Vaporetto genauso schnell wie die Venezianer an Ort und Stelle. Die Reise ist ausgebucht. Warteliste bei Frau Aderholz.


Dienstag, 16. Juli 2013
19.00 Uhr Jahreshauptversammlung
20.00 Uhr Vortrag
Dr. Marcel Schumacher: Neubauten - Künstler auf der Suche nach der Architekturmoderne

Moderne Architektur ist Ausgangspunkt vieler künstlerischer Arbeiten in der Gegenwart. Sei es als fotografische Recherche wie bei Cyprien Gaillard oder als Vorlage für Skulpturen wie bei Manfred Pernice. Die Ambivalenz der Architektur fordert die Kunst heraus: Ein Gebäude kann wie eine abstrakte Skulptur wirken und dennoch einen Funktions- und Alltagsbezug besitzen. Zudem repräsentieren Bauten der Moderne seit der Postmoderne nicht nur die Synthese von Form und Funktion, an ihnen entzünden sich immer wieder Diskurse über die Moderne wie bei dem „Ferienhaus für einen Terroristen“ von Thomas Schütte oder der „Le Corbusier Installation“ Tom Sachs.

Marcel Schumacher ist seit letztem Jahr Kurator für Zeitgenössische Kunst am Museum Folkwang in Essen. Er studierte Kunstgeschichte, Germanistik, Philosophie und Architektur in Aachen, Berlin und Rom und promovierte an der Universität Basel über "Paris - Knotenpunkt kulturellen Transfers". 2007-2009 volontierte er am Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte Münster. Dort war er an der Ausstellung "Orte der Sehnsucht - Künstler auf Reisen" beteiligt und kuratierte u.a. die Ausstellung "Aufriss" mit Studenten der Kunstakademie Münster. Seit 2009 kuratierte er u.a. für den Architektursommer Rhein-Main, organisierte Vortragsreihen und lehrte an der Kunstakademie Düsseldorf. Vom 8. Juni bis zum 28. Juli ist im Museum Folkwang die von ihm kuratierte Ausstellung "Nur was nicht ist ist möglich - Malerei im Raum" zu sehen.


Freitag, 19. Juli 2013, 19.00 Uhr
Performance und Essen am Kopstadtplatz von und mit Akim Nguyen

Der in Vietnam geborene Akim Nguyen versteht sich in erster Linie als „Urban Artist“. Das heißt, der innerstädtische Raum ist für ihn Arbeitsfeld und offenes Atelier zugleich. Die Möglichkeit diesen öffentlichen Raum zu nutzen und ihn mit Ideen und verschiedenen Zeichen zu besetzen, entwickelte sich in den letzten Jahren zu seinem eigentlichen künstlerischen Anliegen. Auf diese Weise legt er Zeugnis davon ab, welche Chancen eine Stadt als solche bietet, welche Nischen und ungewöhnlichen Orte man darin gemeinsam entdecken kann. Eine wichtige Komponente für seine Arbeit ist das gemeinsame Essen, aber auch die Zubereitung der von der asiatischen, speziell vietnamesischen Küche inspirierten selbstgemachten Köstlichkeiten. Wir planen wieder (wie 2008: www.kunstvereinruhr.de) einen langen Tisch neben der Glyzinienpergola aufzubauen und vor dem Ausstellungsraum des Kunstvereins eine Situation herzustellen, wie man sie von südlichen Ländern her kennt. Für Getränke, köstliche Speisen und gemeinsames Agieren wird gesorgt sein. Wir rechnen mit einem Unkostenbeitrag von ca. 40,- €. Wir bitten Interessenten, sich bei Frau Aderholz melden.

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