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Christian Helwing  
   

0.T. (Buchstützen)
2009 MDF lackiert, Stahlblech

Auflage: 20, auf der Unterseite nummeriert
Maße: 22 X 21 X 14 cm
Preis: 230,- € / 280,-€

Anlässlich seiner Ausstellung EAT. schuf Christian Helwing diese als Paar zusammengehörenden Objekte. Auf den ersten Blick wie abstrakte Skulpturen anmutend, erweisen Sie sich als brauchbare Buchstützen, welche ideal dazu geeignet sind eine Schriftenreihe, wie zum Beispiel diejenige des Kunstverein Ruhr von links und rechts zu stabilisieren. Für sich betrachtet zitiert Helwing hier die Elemente seiner Rauminstallation en miniature: Wir erkennen die weißen Pfeiler, die zum Ausstellungsraum des Kunstvereins gehören, den grauen Betonboden und schließlich die eingezogenen schwarzen Wandelemente. Doch es geht nicht um „Abbildung“ der Ausstellung EAT. sondern um das Verfügbarmachen ihrer Elemente, welche aus den Lehren des Bauhauses, des russischen Konstruktivismus und der niederländischen Bewegung De Stijl stammen könnten. Auch darf man sich an ein Gemälde von Moholy Nagy oder an den Prounen Raum von Lissitzky erinnert fühlen, was durchaus die Absicht des Künstlers ist. Und last but not least wird mit diesem skulpturalen Zwillingspaar der Dialog zwischen autonomer und anwendbarer Kunst oder auch zwischen Kunst und Design fortgeführt, zumal diese perfekt komponierten „abstrakten“ Elemente hervorragend auch ihren Dienst als schön gestaltete Buchstützen erfüllen.

Ohne Essen versteht man nichts
2009 MDF mit Tafelfarbe lackiert

Auflage: 7, auf der Rückseite nummeriert und signiert
Maße: 20 X 60 X 40 cm
Preis: 280,- € / 330,-€

Hervorgegangen aus den Elementen seiner Ausstellung EAT. entwickelte Christian Helwing diesen schwarzen dreieckigen Raumkörper. Auf den ersten Blick ein konstruktivistischer schwarzer Keil, der an Elemente aus der Arbeit El Lissitzkys erinnert, autonom, referenzlos und überzeugend einfach für sich selbst stehend. Doch in Bezug auf die Ausstellung, aus der heraus er entwickelt worden ist, entpuppt er sich als verkleinerte Konkretion  und Verdichtung eben  desjenigen Raumes, der in der Mitte der Rauminstallation liegt und nicht zugänglich ist. Etwas, dass als Raum leer und unbetretbar bleibt, wird hier zu einer kompakten mattschwarzen Modell verdichtet. Durch 4 Löcher auf seiner dem Betrachter abgewandten Seite lässt sich dieses Objekt auf verschiedene Weise an die Wand bringen und entwickelt je nach Entscheidung seines Besitzers seine spezielle Wirkung als „abstrakte“ Skulptur und zugleich als Referenz und Reverenz an die Raumarbeit EAT. und  die Formensprache des russischen Konstruktivismus.

Jahresgabe 2008

2016
  - Tobias Venditti
  - Philipp Goldbach
2015
  - Christian Haake
  - Gerda Schlembach
  - Almut Linde
  - Paul Schwer
2014
  - Helmut Schweizer
  - Stefan Wissel
  - Susanne Weirich
  - Erich Reusch
2013
  - Peter Hochscheid
  - Almut Linde
2012
  - Christian Haake
2011
  - Gerda Schlembach
  - Katharina Grosse
2009
  - Jürgen Paas
  - Sandra Peters
  - Christian Helwing
2008
  - Achim Bertenburg
  - Kyungwoo Chun
  - Liza Nguyen
  - Alexandra Ranner
2007
  - Anna & Bernhard Blume
  - Gudrun Kemsa
  - VA Wölfl
2006
  - Maik + Dirk Löbbert
2005
  - Achim Bitter
  - Ingo Günther
2004
  - Rainer Splitt
2003
  - Heimo Zobernig
2002
  - Bogomir Ecker
2001
  - D. von Windheim
2000
  - Mischa Kuball
  - Sery C.
1999
  - Horst Müller
  - N. Schwontkowski
  - Ursula Wevers
1998
  - Res Ingold
  - Michael v. Kaler
1997
  - Raimund Kummer
  - Veronika Schuhmacher
1996
  - Ulrich Erben
1995
  - Tony Cragg
1994
  - Helmut Schweizer
  - Raimund Kummer
1993
  - Herman de Vries
  - Timm Ulrichs
1988
  - H. Landrock-Schumann
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