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13. März - 17. Mai 2026

JOHANNA VON MONKIEWITSCH
24/7
Rauminstallation

Eröffnung Freitag, 13. März 2026, 19 Uhr
Einführung: Peter Friese
Die Künstlerin ist anwesend

„Für meine Arbeit verwende ich Materialien, Gegenstände oder Begebenheiten, die universell lesbar sind. Das können zum Beispiel ein Blatt Papier, ein Steinquader, Sonnenlicht, Wind, ein Stück Schaumstoff oder Salz sein. Die Erfahrung, die man beim Betrachten meiner Arbeit machen kann, ist also weitestgehend ohne kulturelle Prägung möglich.“ Johanna von Monkiewitsch (*1979 in Rom) interessiert sich als Künstlerin vor allem für eine Materialisierung des Lichts, welches in den Ausstellungsraum fällt, dort von allen Gegenständen absorbiert, abgelenkt oder reflektiert wird. Indem sie Licht bewusst in räumliche Situationen überführt, vermag sie es stofflich oder als Volumen, ja sogar als Bewegung im Raum erfahrbar werden zu lassen. Auf diese Weise macht sie Licht zu ihrem durchaus in unserer Kunst- und Kulturgeschichte verankerten und dort auch auf symbolischer Ebene zu erörternden Thema. So verstanden aber dient Licht nicht zur Beleuchtung eines Gegenstandes, Ausleuchtung eines Raumes, oder Hervorhebung eines Punktes, sondern wird zum eigentlichen und faszinierenden Gegenstand der Kunst selbst. Bei ihrer Ausstellung im Kunstverein Ruhr wird sich Johanna von Monkiewitsch intensiv mit den architektonischen Vorgaben des Raums auseinandersetzen, mit dem großen Schaufenster, das von Willy Holtgreve einst 1958 als umfassender Einblick in ein Ladenlokal konzipiert wurde. Auch mit der Rundsäule rechts, welche zusammen mit den beiden Pfeilern den Geist des Bauhauses oder das Denken Le Corbusiers noch heute in sich tragen und allen, die genau hinsehen, auch gerne mitteilen. Natürlich auch mit dem Platz vor dem Schaufenster und dem Lichteinfall, dem jeweiligen tageszeitlichen Stand der Sonne, den im März/April/Mai noch langen intensiven Schatten, welche sich mit der Sonne bewegen, regelrecht durch den Raum wandern und ihn auf unterschiedlichste Weise illuminieren. So wird der Raum des Kunstverein Ruhr zu einem begehbaren Kunstwerk, einer betretbaren sich ständig verändernden Rauminstallation. Die Wahrnehmung der im Raum umhergehenden Betrachterinnen und Betrachter wird zu einer achtsamen Beobachtung, einer aufmerksamen Befragung dessen was gerade passiert: Ich sehe die Dinge nicht nur vor mir und finde Gefallen an ihnen, sondern ich begreife mich als Teil dieser Wahrnehmung selbst. Mit allen Implikationen, zu denen meine Anwesenheit im Raum, aber auch die Architektur, der Stand der Sonne und der Platz vor dem Schaufenster und die Stadt gehören, in der das Ganze stattfindet. Die Ausstellung wird begleitet von einem Künstlerinnengespräch, einem Online-Video, Führungen und einem anschließend erscheinenden Katalog, der die Schriftenreihe des Kunstvereins fortsetzen wird.

Künstlerinnengespräch: Mittwoch, 22. April 2026, 19 Uhr
Finissage: Sonntag, 17. Mai 2026, 16 Uhr

http://www.johannavonmonkiewitsch.com/

Mit freundlicher Unterstützung:
Stadt Essen Kulturamt
Karin und Uwe Hollweg Stiftung
AllbauStiftung
ReproTerminal

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